Frequently Asked Questions

Niemand (auch nicht die OTW als Organisation) verdient Geld mit dem Archiv oder seinen Inhalten; es ist sogar das Gegenteil der Fall, weil die OTW dafür bezahlt, das Archiv zu hosten. Es gibt keine Werbung, stattdessen starten wir Spendenaufrufe im Stil Freier Radios, um unsere BenutzerInnen um Unterstützung zu bitten. Allerdings wird eine Spende niemals Vorausetzung für die Benutzung des Archivs oder dessen Funktionen sein.

Das Eigene Archiv (Archive of Our Own) ist seit November 2009 in der offenen Betaphase. Für Informationen zu den Archivregeln lies bitte die Nutzungsbedingungen und FAQ des Archivs [noch englisch].

Unser erstes Ziel ist es, ein neues Open-Source-Softwarepaket zu schaffen, das es Fans ermöglicht, ihre eigenen, stabilen und voll ausgestatteten Archive zu hosten; Software, die sogar ein Archiv in einer Größenordnung von mehreren hundertausend Geschichten unterstützen kann, und die es Fans durch Möglichkeiten zur sozialen Vernetzung erleichtert, über ihre Werke miteinander in Kontakt zu treten.

Unser zweites Ziel ist es, diese Software dafür zu nutzen, eine nicht-kommerzielle und nicht gewinnorientierte zentrale Hosting-Plattform für Fanfiction und andere transformative Fanwerke bereitzustellen. Diese werden dort unter den Schutz der OTW fallen und davon profitieren, dass die OTW für die Anerkennung der Legalität und der sozialen Bedeutung dieser Werke eintritt.

Im Gegensatz zu anderen Archiven wird das Eigene Archiv nicht von Individuen betrieben, deren Interesse am Fandom Schwankungen unterliegt, sondern von einer gemeinnützigen Organisation mit engagierten Fans als wechselnde Vorstandsmitglieder. Wir hoffen, dass das zu mehr Dauerhaftigkeit und Stabilität als bei anderen Archiven oder Diensten führt.

Nein. Um genau zu sein hoffen wir, dass andere Fans unsere Archiv-Software (die eine frei verfügbare und modifizierbare Open-Source-Software sein wird) dazu benutzen eigene Archive zu erstellen.

Wir hoffen, mit dem Eigenen Archiv ein Multifandom-Archiv zu schaffen, das flexibel und individuell anpassbar ist und über tolle Features und fanfreundliche Nutzungsbedingungen verfügt. Es ist außerdem darauf angelegt, eine sehr lange Zeit zu bestehen. Wir sehen uns als eine Art Sicherungsbibliothek des Fandoms, in der man seine bestehenden Werke und Projekte mit stabilen Links sichern kann, nicht als den einzigen Platz, an dem Fanwerke hochgeladen werden. Es geht nicht ums Entweder-oder; es geht ums Je-mehr-desto-besser!

Es ist keine leichte Arbeit ein Archiv zu erstellen, wie es der OTW vorschwebt. Wir benutzen nicht einfach eine bereits existierende Archiv-Software, wir schreiben eine neue Open-Source-Software, die sich nach den Bedürfnissen von Fans richtet und die leicht zu warten und wiederzuverwenden ist. Sie soll das Potential haben, mit eventuell Millionen von Geschichten von Hunderttausenden von NutzerInnen zur selben Zeit umzugehen.

Diese Arbeit wird von einer Gruppe Freiwilliger gemacht, darunter einige AnfängerInnen, die gerade erst lernen mit dem Code umzugehen. So wird gleichzeitig eine Fan-Gemeinde von ProgrammiererInnen geschaffen, die dabei helfen kann, die Archiv-Software in der Zukunft zu warten. Anders gesagt: Wir erschaffen nicht nur ein Archiv, wir erschaffen die ErschafferInnen.

Wir haben uns außerdem Zeit dafür genommen, verständliche und fanfreundliche Nutzungsbedingungen zu formulieren, und dabei so viele Anregungen aus dem Fandom wie möglich eingebracht; dabei sind die Nutzungsbedingungen des Eigenen Archivs herausgekommen.

Dies braucht seine Zeit, aber wir sind uns sicher, dass sich das Warten lohnt.

Ihr könnt unsere Fortschritte bei der Entwicklung des Archivs in unserem Newsletter und unserem Blog verfolgen. Um euch zu beteiligen, kontaktiert bitte die Arbeitsgruppe Ehrenamtliche Mitarbeit & Anwerbung.

Wir posten regelmäßige Archiv-Updates in unserem OTW-Blog (englisch), um häufig gestellte Fragen zu beantworten und die BenutzerInnen über die Fortschritte des Archivs auf dem Laufenden zu halten. Den Blog gibt es in gleicher Form auf Livejournal, Dreamwidth, Insanejournal und YahooGroups und die Posts werden auch auf Twitter verlinkt.

Wir posten jetzt auch direkt im Archiv (englisch); der Link zu den jeweils neuesten Posts steht auf der Startseite des Archives unter "Updates".

Das Eigene Archiv ging im November 2009 zur offenen Betaphase über. Um ein Nutzerkonto zu erstellen benötigt ihr eine Einladung [englisch].

Wir verwenden dieses Einladungssystem, damit das Archiv kontrolliert wachsen kann. Wir fügen neue NutzerInnen nur schrittweise hinzu, damit unsere Hardware, unsere Bandbreite und unser Archiv-Hilfsteam die Nutzerzahlen bewältigen können. Nur so können wir sicherstellen, dass wir allen, die das Archiv benutzen, auch die bestmögliche Erfahrung bieten. Sobald ihr die Einladungsmail erhalten habt, klickt auf den dort angegebenen Link, um zur Kontoerstellungsseite zu gelangen. Falls ihr einen Einladungs-Link von einem/einer anderen NutzerIn erhalten habt, bringt euch dieser Link ebenfalls zur richtigen Seite.

Bitte kontaktiert die Arbeitsgruppe "Offene Türen" um Zugriff zum Archiv-Import zu bekommen. Sagt uns bitte von Anfang an, ob ihr irgendwelche besonderen Wünsche habt — zum Beispiel falls ihr möchtet, dass wir die alte Domain übernehmen oder falls das Archiv multimediale Inhalte enthält.

Fanlore (4)

Die Nutzungsbedingungen für Fanlore findet ihr auf der Website. Für weitere Informationen über die Grundsätze von Fanlore geht auf die Richtlinienseite.

Nein. Das Fanlore-Wiki verfügt über Regelungen zum Schutz der Identität und die OTW hat sich dem Schutz der Privatsphäre von Fans verschrieben, unabhängig davon, ob sie unsere Angebote nutzen oder nicht.

Fanlore ist ein Wiki - eine Website, an der viele AutorInnen mitschreiben - zu dem jeder Fan beitragen kann. Unser Ziel ist es sowohl die Geschichte als auch den aktuellen Stand unserer Fangemeinden aufzuzeichnen. Das beinhaltet Fanschöpfungen, Fanaktivitäten, Fanterminologie, einzelne Fans und fanbezogene Ereignisse. Um mehr zu erfahren, geh zur Fanlore-Website.

Die Bandbreite des Wikis ist groß und umfasst Fandoms und Fanwerke aller Art, nicht nur die von Fan-Communitys, die sich aus der Tradition des Medienfandoms ableiten. Wir möchten Beiträge von vielen verschiedenen Fans aufzunehmen, die die Erfahrungen und die Geschichte ihrer eigenen Fancommunitys (z.B. Anime, Comics, Manga/Manhwa und verschiedene RPF-Fancommunitys) widerspiegeln.

This is essentially a personal decision. If it will upset you to read, view, or watch fanworks based on your works, then don't.

Authors are sometimes advised to avoid reading or acknowledging fanfiction transforming their own work, as it is in theory possible that an author could read a story, go on to write something similar, and face a claim by the fan that they copied the fan's work. There are many reasons to discount this risk, the least of which is that U.S. case law is all in the first author's favor: no court is going to be receptive to a claim that a later work by the first author in the same universe infringes the fanwork. Among other things, when people begin with similar premises, it isn't at all surprising that they will end up with similar ideas — but U.S. copyright law protects the specific expression of an idea, not ideas. Even if a fan work is similar to a later work in the same universe, similarity of ideas (say, how wand magic works in Harry Potter) isn't sufficient for a copyright claim.

However, not being able to win doesn't erase the possibility that someone could threaten to sue. The real issue is that it doesn't take a fanwork to generate a threat! If an author reads fan mail or online reviews, they might encounter a fan's ideas about what should happen with the characters; if they read other books, they might encounter a storyline or character similar to a storyline or character they might later use. In fact, the typical author-versus-author infringement case involves claims that one work copied another, apparently unrelated work.

The OTW's mission includes explaining the difference between ideas and expression. A lot of people may have the same idea about what should happen on the next season of House; but if they each write different stories expressing the idea differently, then those stories don't infringe each other.

Transformative Works and Cultures erscheint zweimal jährlich, am 15. März und 15. September.

Transformative Works and Cultures (TWC) ist durch eine Creative Commons "Namensnennung - Keine kommerzielle Nutzung 3.0 Unported"-Lizenz urheberrechtlich geschützt.

Jedem ist es erlaubt, unter Angabe der Quelle und ohne besondere Genehmigung alles in der TWC zu drucken oder zu remixen, solange die ursprüngliche Publikationsinformation genannt und/oder verlinkt wird. Dies bedeutet, dass jeder den vollständigen Text aller Artikel mit Namensnennung veröffentlichen darf, solange damit kein Geld verdient wird. AutorInnen dürfen daher den vollen Inhalt auf ihrem Blog oder ihrer Webseite veröffentlichen, nachdem die TWC publiziert worden ist. Ebenso können jegliche andere Personen den vollen Text ohne Einschränkung wiederveröffentlichen. Solange die Quelle korrekt angegeben wird ist solche Vervielfältigung erlaubt.

Falls jemand mit dem Text Geld verdienen möchte, zum Beispiel durch Einbezug des Essays in einen Sammelband, muss er/sie um Erlaubnis fragen. Dies trifft auch auf die AutorInnen selbst zu, da TWC das Urheberrecht an einem Artikel besitzt, sobald dieser in TWC erscheint.

TWC erlaubt jedem die Wiederveröffentlichung, ungeachtet der Tatsache ob sie von den AutorInnen selbst erbeten wird oder nicht, ohne eine Entschädigung zu verlangen. Wir tun dies im Geiste des freien Zugangs. Wir verlangen, dass die HerausgeberInnen im Falle von kommerzieller Wiederveröffentlichung um Erlaubnis gebeten werden, da wir es auf uns nehmen, die AutorInnen ausfindig zu machen und zu informieren.

Einen detaillierten Leitfaden für das Einreichen finden Sie auf der Webseite von Transformative Works and Cultures [englisch].

Wir freuen uns über alle Beiträge, solange sie in den Rahmen [englisch] von Transformative Works and Cultures passen.

Bei wissenschaftlichen Publikationen entspricht es dem Standard, dass das Copyright bei der Fachzeitschrift verbleibt. "Transformative Works and Cultures" (TWC) ist also im Einklang mit dem üblichen Vorgehen.

HerausgeberInnen, die eine Erlaubnis zum Wiederabdruck wünschen, wenden sich automatisch an die TWC und nicht an den Autor/die Autorin. Für Wiederabdrucke eine Vergütung zu verlangen ist für wissenschaftliche Fachzeitschriften ein Weg Geld zu verdienen. Da die TWC jedoch zur gemeinnützigen Organisation für Transformative Werke gehört, und weil wir den Geist des freien Zugangs bewahren wollen, wird die TWC für den Wiederabdruck von Artikeln niemals Geld verlangen.

Unser Hauptgrund ist ein rein praktischer: die TWC behält das Copyright, damit sie auch dann weiterhin Genehmigungen zum Wiederabdruck erteilen kann, wenn der Autor/die Autorin nicht mehr zu erreichen sein sollte.

Außerdem sind wir dem freien Zugang verpflichtet. Falls wir das Copyright den AutorInnen überlassen würden, könnten die AutorInnen sich dazu entscheiden dies außer Kraft zu setzen indem sie sich weigern, Genehmigungen zum Wiederabdruck zu bewilligen. Dies ist nicht im Einklang mit dem Auftrag und den Zielen der TWC, die sich auf die freie Verbreitung von Ideen konzentrieren.

Da "Transformative Works and Cultures" (TWC) eine multimediale Fachzeitschrift ist, die Screenshots veröffentlicht, Videos einbettet und Hyperlinks verwendet, muss die Zeitschrift online erscheinen. Mit PDF-Dokumenten ist es nicht möglich, die interaktive Natur von TWC angemessen zu reproduzieren.

Daneben arbeitet die TWC unter einer Creative Commons (CC) "Namensnennung - Keine kommerzielle Nutzung 3.0 Unported"-Lizenz, weshalb Fans, die dies wünschen, Inhalte umwandeln und als PDF-Dokument bereitstellen können. Solange das Dokument einen Verweis auf die URLs der Quelle liefert und solange die veröffentlichende Person kein Geld dafür verlangt, ist dieses Vorgehen unter den Bedingungen der CC-Lizenz zulässig. TWC begrüßt solche transformierenden Fanaktivitäten sogar.

Schlussendlich verwahrt sich die TWC damit gegen die Bedeutung, welche die akademische Welt den Printmedien beimisst. Wenn wir eine offizielle PDF-Version von TWC erstellen würden, dann würde diese und nicht die Online-Version als maßgeblich behandelt werden – weil Printmedien im wissenschaftlichen Verlagswesen immer noch Vorrang eingeräumt wird. Dabei kann ein PDF-Dokument letztendlich nur eine zweitklassige, statische Momentaufnahme eines interaktiven Dokuments sein.

"Transformative Works and Cultures" druckt von Experten geprüfte Fachartikel über Transformatives im weitesten Sinne ab: darüber, wie Fans sich mit den verschiedensten Texten auseinandersetzen, und über Fan-Communitys. Weiterhin werden redaktionell geprüfte Meta-Artikel und persönliche Essays, Rezensionen von Büchern sowie Interviews veröffentlicht.

Die Fachzeitschrift soll einen Platz für die wissenschaftliche Analyse einzelner transformativer Werke und der Fandom-Kultur, aus der sie stammen, bieten. Sie soll helfen, den sozialen, bildenden und ästhetischen Wert von Fandom und Fanwerken aufzuzeigen.

Eine etablierte Fachzeitschrift hilft außerdem Fans, die auch ein theoretisches und/oder akademisches Interesse am Fandom haben dabei, ihre eigene Forschung weiter zu verbreiten und eine bessere Kommunikation zwischen Fans und Wissenschaft zu ermöglichen. Außerdem entsteht so ein theoretischer Hintergrund für die Mission der OTW, Fandom und transformative Werke zu erklären und zu bewahren. Die Fachzeitschrift wird auch den Inhalt einzelner Fanwerke interpretieren und so dazu beitragen, Fanwerke als eigenständige kreative Kunstform zu etablieren.

Die Organisation für Transformative Werke (Organization for Transformative Works, OTW) ist eine von Fans gegründete gemeinnützige Organisation. Sie soll den Interessen von Fans dienen, indem sie ihnen einen Zugang zu Fankulturen und -werken in ihren unzähligen Formen bietet und deren Geschichte bewahrt.

Die OTW wurde gegründet, um auf eine Zukunft hinzuarbeiten, in der alle Werke von Fans als transformativ und legal anerkannt sind und ihre Schöpfung als legitime kreative Aktivität angesehen wird.

Unser Ziel ist es, unsere Werke innovativ und in Eigeninitiative vor kommerzieller Ausbeutung und rechtlicher Anfechtung zu schützen und zu verteidigen. Als Fans bewahren wir unser eigenes Wirtschaftssystem, unsere Werte und unseren schöpferischen Ausdruck, indem wir unsere Mit-Fans, unsere Werke, unsere Äußerungen, unsere Geschichte und unsere Identität schützen und fördern. Dabei ist es uns wichtig, allen Fans den breitmöglichsten Zugang zu Fan-Aktivitäten zu bieten.

Die OTW ist eine Organisation von Fans für Fans. Geleitet wird sie von einem Vorstand. Siehe Über die OTW für weitere Informationen.

Der Vorstand 2007-2008 wurde ernannt, um die OTW in Gang zu bringen. Alle folgenden Vorstände werden durch die Mitglieder der OTW gewählt. Der Vorstand hat die Verantwortung für die Finanzbuchhaltung, die Organisation der Arbeitsgruppen, finanzielle Entscheidungen, Einhaltung von Richtlinien und so weiter.

Vorstandsmitglieder verpflichten sich für einen Zeitraum von drei Jahren. Ein Drittel des Vorstands steht jedes Jahr zur Wahl. Die Mitglieder des Vorstands werden aus den Mitgliedern gewählt, die sich bewährt haben und die mindestens ein Jahr in einer Arbeitsgruppe mitgearbeitet haben. Jedes Mitglied der OTW hat ein Stimmrecht in den Wahlen, unabhängig davon, wieviel sie oder er zur Organisation beiträgt.

Falls ihr Interesse an einer Kandidatur für einen der Vorstandssitze habt, meldet euch bitte bei der Arbeitsgruppe Wahlen. Weitere Informationen zum Wahlablauf findet ihr auf der OTW-Wahlwebsite.

Wir freuen uns über alle, die helfen möchten! Hunderte von Freiwilligen arbeiten bereits an den Projekten der OTW – viele davon haben sich auf unsere öffentlichen Aufrufe hin gemeldet. Unter den Freiwilligen der OTW finden sich Menschen verschiedener Ethnien, Geschlechtsidentitäten, Kulturen, sexueller Identitäten und Fähigkeiten. Wir diskriminieren nicht auf Grund der eben genannten Charakteristika und schätzen die Vielfältigkeit unserer MitarbeiterInnen. Bitte setzt euch mit unserer Arbeitsgruppe für Ehrenamtliche Mitarbeit in Verbindung, wenn ihr euch freiwillig melden möchtet.

Das Wort "transformativ" wurde gezielt deshalb gewählt, weil es direkt im Namen der gemeinnützigen Organisation eines der Schlüsselargumente für die rechtlichen Verteidigung von Fanwerken hervorhebt: dass Fanwerke gegenüber den Original-Quellen transformativ sind.

Bei transformativer Nutzung wird den Werken, in den Worten des Obersten Gerichtshofs der Vereinigten Staaten von Amerika, "etwas neues hinzugefügt, mit einem weitereren Zweck oder einem neuen Charakter, der [die Quelle] durch eine neue Ausdrucksweise, Bedeutung oder Botschaft verändert." Eine Geschichte aus der Sicht Voldemorts ist transformativ, ebenso wie eine Geschichte über einen Popstar, die aktuelle Einstellungen zu Ruhm und Sexualität beleuchtet.

Die Gerichte der Vereinigten Staaten haben bei Klagen gegen Nutzung berühmter Namen in kreativen Werken den Test auf transformative Nutzung aus dem Copyright angewandt, dies ist also auch eines der wichtigsten rechtlichen Probleme, mit dem Fanfiction zu realen Person konfrontiert ist. Weil es eines unserer Hauptziele ist, das Existenzrecht von Fanwerken zu verteidigen, ist es für die Organisation wichtig, eines der Schlüsselargumente für unser Anliegen im Namen zu tragen.

Ein transformatives Werk nimmt etwas bereits Existierendes und verwandelt es in etwas mit einem neuen Zweck, Gefühl oder einer neuen Ausdrucksweise.

Transformative Werke schließen unter anderem Fanfiction, fiktive Geschichten zu realen Personen, Fanvids und Fanart mit ein. Die OTW interessiert sich grundsätzlich für alle Arten von transformativen Werken. Unsere Priorität ist aber, die Arten von Werken zu unterstützen und zu verteidigen, die in unserem Archiv gehostet werden; und den Fans zu helfen, die diese schaffen.

Der Vorstand entscheidet, welche Arbeitsgruppen gebildet werden, bestimmt dann die Vorsitzenden für diese Arbeitsgruppen und segnet auch die Wahl von Arbeitsgruppenmitgliedern durch die Vorsitzenden ab. Die ursprünglichen Arbeitsgruppen wurden aus den Leuten gebildet, die sich auf unseren ersten Aufruf zur freiwilligen Mitarbeit meldeten.

Wir sind alle zuallererst Fans, und das ist der Grund, warum wir Zeit in die Organisation investieren.

Die OTW wird von Leuten geleitet, die (alle zusammengenommen) an den folgenden Projekten mitgewirkt haben: Der Automated Archive Software, Yuletide, Buffistas.org, Polyamorous Recs, Pornish Pixies, dem Exwood Archive, Vividcon, con.txt, DSX, DSA, dem Snarry Reader, dem "Snape After Deathly Hallows"-Fest, dem SGA Big Bang, Sugar Quill, dem DS Seekrit Santa, dem Supernatural Wiki, dem Foresmutters Project, Sweet Charity, pirate_hunters, dem Wolverine & Rogue Fanfiction Archive, dem X-Men Movieverse Fan Fiction Archive, dem Audiofic Archive – neben vielen anderen bedeutenden Fan-Projekten – und die außerdem Unmengen von Geschichten, Vids und Fanart geschaffen haben.

Die Biographien der aktuellen Vorstandsmitglieder mitsamt ihrer Beziehungen zum Fandom findet ihr hier auf der Website.

Wir suchen immer nach engagierten Mitgliedern für unsere Arbeitsgruppen! Die Arbeitsgruppen werden für ein Jahr zusammengestellt, obwohl zwischendrin hin und wieder Ersatzleute gebraucht werden. Die Vorsitzenden können im Allgemeinen selbstständig bestimmen, wer in ihre Gruppe passt, und natürlich werden sie sich in erster Linie für solche Leute entscheiden, die bereits für die Gruppe gearbeitet haben oder über andere relevante Erfahrungen (als Fans oder aus ihrem Alltag) verfügen. Falls du Interesse an der Arbeit in einer bestimmten Arbeitsgruppe hast, lass es bitte die Arbeitsgruppe für Ehrenamtliche Mitarbeit & Anwerbung wissen.

Wir heißen alle willkommen, die über Quellen (Serien, Bands, Sportler, Animes usw.) und Fandom diskutieren möchten. Wir heißen auch alle willkommen, die Fanfiction, Vids, Fanart und andere transformative Werke schaffen oder konsumieren.

Im Juni 2007 rief Naomi Novik dazu auf, sich für die freiwillige Mitarbeit in der Organisation zu melden. Sie suchte aus denen, die sich meldeten, den ersten Vorstand zusammen, mit besonderem Augenmerk auf die Fähigkeiten und Erfahrungen, die gebraucht wurden, um die Infrastruktur einer gemeinnützige Organisation aufzubauen und eine Satzung zu entwerfen. Diese Satzung beinhaltet Regeln und Bedingungen für die Anwerbung neuer Mitglieder und die rechtskräftige Wahl neuer Vorstandsmitglieder.

Ein Drittel der Sitze im Vorstand standen 2008 zur Wahl; zwei Gründungsmitglieder verzichteten auf ihre Sitze, und zwei neue Vorstände wurden von der Mitgliederschaft bestätigt. Innerhalb von drei Jahren wird so der gesamte Vorstand von den Mitgliedern gewählt sein. Weitere Informationen über unseren Wahlvorgang findet ihr auf der OTW-Wahlwebsite.

Weder kann noch will die OTW für das gesamte Fandom sprechen: Das Fandom ist groß, egal wie man es definiert. Im Moment will die OTW eine nützliche, durchsuchbare, zuverlässige und stabile Heimat für alle Fanfictions bieten – ganz gleich, aus welchem Fandom und für welches Alter geeignet – und diese langfristig für andere Fanschöpfungen erweitern. Aus diesem Grund versuchen wir eine stabile und vertretbare Infrastruktur aufzubauen – die OTW.

Wir heißen alle Fandoms in den Projekten der OTW willkommen, also im Eigenen Archiv (Archive of Our Own), der Zeitschrift "Transformative Works and Cultures" und dem Fanlore-Wiki. Wir alle schaffen Fanwerke und sind daher mit den gleichen rechtlichen Problemen konfrontiert. Wir wollen Fans helfen, unbegründete Unterlassungsanorderungen abzuwehren oder rechtliche Unterstützung zu finden, falls sie einen aussichtsreichen Fall vor Gericht bringen wollen.

Wir versuchen Verbündete zu finden und Verbindungen zu knüpfen, bevor es zu Probleme kommt, und gleichzeitig erklären wir der Welt, warum es keine Probleme geben sollte, denn Fans sind treue Kunden.

Die OTW ist aus einer Fangemeinde heraus entstanden, die eine jahrzehntelange Geschichte hat und hauptsächlich aus Frauen besteht. Heute wächst diese Gemeinde dank des Internets und neuer Technologien rapide in verschiedene Richtungen. Dabei trifft sie auf andere Fangemeinden, die eine andere Geschichte haben. Wir blicken dieser Entwicklung, im Rahmen derer wir auf andere Varianten der Remix-Kultur stoßen, gespannt und hoffnungsvoll entgegen – wir heißen alle willkommen, die das tun wollen, was wir tun. Gleichzeitig bleibt es uns weiterhin wichtig anzuerkennen, dass diese spezielle Kreativgemeinschaft ein Ort ist, der sehr stark von den Wünschen von Frauen geformt und von ihnen geschaffen wurde. Historisch gesehen ist das eine erstaunliche Seltenheit.

Die OTW schätzt alle Fans und deren Beiträge, egal welcher Geschlechtsidentität. Da die Organisation in einem Umfeld transformativer Fanwerke entstand, das historisch in einer vorwiegend weiblichen Kultur verwurzelt ist, wollen wir diese Geschichte der Beteiligung von Frauen, und der weiblich geprägten Fanpraktiken, auch entsprechend würdigen

Viele Organisationen konzentrieren sich auf Themen, die mit dem Fandom zusammenhängen, unter anderem der Comic Book Legal Defense Fund, die Academy of Machinima Arts & Sciences und die Electronic Frontier Foundation. Die OTW konzentriert sich speziell auf Themen, die mit transformativen Werken in den Bereichen Fanfiction, Fanvids und Fanart zu tun haben.

Finanzen (1)

Es ist wichtig für die SpenderInnen zu wissen, dass die OTW die Namen und Kontaktinformationen von SpenderInnen speichern muss, um den Bestimmungen der US-Steuerbehörde zu genügen. Da viele Fans für ihre Fan-Aktivitäten Pseudonyme benutzen, werden diese Informationen von der OTW geschützt und ausschließlich an diejenigen aus dem Vorstand und den Arbeitsgruppen für Entwicklung und Finanzen weitergegeben, die sie für ihre Arbeit brauchen.

Anonyme Spenden sind nur in bar möglich. Falls diese Art von Spenden einen bedeutenden Anteil am gesamten Spendenaufkommen darstellen sollten, werden wir uns entsprechende Sicherheitsmaßnahmen überlegen.

Die meisten gemeinnützigen Organisationen verlangen einen Mindestbeitrag im Gegenzug für die Mitgliedschaft. Das ist eine einfache und leicht zu überprüfende Voraussetzung, die sicherstellt, dass jedes Mitglied eine einzelne Person ist (im Gegensatz zu einer Person, die mehrere Mitgliedschaften erwirbt um mehrere Stimmen zu erhalten).

Diese Beiträge helfen außerdem der OTW - sie bezahlen die Betriebskosten für die Organisation und alle unsere Projekte, so dass wir keine Werbung schalten oder Nutzungsgebühren erheben müssen. Wir beabsichtigen den Mindestbeitrag so niedrig wie möglich zu halten, damit keine Hürden für den Beitritt entstehen. Alle, die das wünschen, sollen der Organisation beitreten können, aber wir hoffen, dass die meisten Mitglieder mehr spenden, wenn es ihnen möglich ist.

Bitte schreibe uns mit deiner Frage, wir beantworten sie gern!

Die OTW-ÜbersetzerInnen arbeiten in zwei Stufen: der Übersetzungs-Arbeitsgruppe und den Sprachteams. Die Arbeitsgruppe koordiniert die Übersetzungen und arbeitet mit den anderen Arbeitsgruppen zusammen; die Mitglieder der Arbeitsgruppe leiten üblicherweise ihr jeweiliges Sprachteam. Die Sprachteams variieren in der Größe (mit jeweils mindestens einem/r ÜbersetzerIn und einem/r BetaleserIn) und bestehen aus Freiwilligen, die entweder Muttersprachler sind oder eine andere Sprache als Englisch fließend beherrschen.

Abgesehen von der Webseite helfen die ÜbersetzerInnen auch dabei, andere OTW-Projekte wie das Eigene Archiv (Archive of Our Own) einem internationalen Publikum zugänglich zu machen.

Diese Seite wird von Freiwilligen in ihrer Freizeit übersetzt. Wir haben uns dafür entschieden, Kerninformationen in eurer jeweiligen Sprache herauszugeben, sobald sie fertig sind, obwohl die Übersetzung der kompletten Seite noch nicht fertig gestellt worden ist. Wir arbeiten daran, euch irgendwann alle Inhalte zur Verfügung zu stellen, aber versteht bitte, dass das Zeit braucht.

Wir hätten euch liebend gerne dabei, egal wieviel Zeit ihr erübrigen könnt oder auf welchem Stand eure Übersetzungskompetenz ist. Ihr könnt entweder als ÜbersetzerIn helfen, oder, falls ihr wenig Zeit und/oder Übersetzungserfahrung habt, als BetaleserIn.

Kurzgefasst, ihr müsst absolut keine Übersetzungsgenies sein, da wir immer nach BetaleserInnen suchen! Ihr könnt auch nur für einzelne Projekte mitmachen, wenn ihr euch lieber begrenzt verpflichten möchtet. Lasst es uns wissen!