Wenn Fanfiction legal ist, würde das nicht auch bedeuten, dass Herausgeber und Studios Bearbeitungen erstellen könnten, ohne dass sie die UrheberInnen dafür entschädigen müssten?
Nein. Es ist wichtig, ob mit der Bearbeitung Profit gemacht wird, und auch der Grad an Transformativität zählt: Geschichten am Lagerfeuer zu erzählen, Fanfiction frei und kostenlos zu verteilen, die Handlung eines Buches in einer Rezension zusammenzufassen oder einen Dokumentarfilm über Fans zu drehen: das ist alles nicht dasselbe wie eine auf Profit zielende Bearbeitung, z.B. aus aus einem Roman eine TV-Miniserie zu machen.

