Rechtliche Interessenvertretung

Die OTW ist der Ansicht, dass von Fans geschaffene Werke als kreative und transformative Arbeiten in den Kernbereich der Fair Use-Doktrin fallen. Die OTW wird sich daher dafür engagieren, diese Fanwerke gegen kommerzielle Ausbeutung und juristische Anfechtung zu schützen und zu verteidigen. Dieses Hilfsangebot ist nicht auf Fans und Projekte beschränkt, die direkt mit der OTW verbunden sind.

Unsere Arbeit beinhaltet:

Salinger gegen Colting

Die Organisation für Transformative Werke wurde darum gebeten mit der American Library Association (amerikanischer Bibliothekenverbund), der Association of Research Libraries (Verbund der Forschungsbibliotheken), der Association of College and Research Libraries (Verbund der College- und Forschungsbibliotheken) und dem Right to Write Fund (Stiftung für das Recht zu Schreiben) an einem Amicus Curiae Brief im Fall Salinger/60 Jahre später zusammenzuarbeiten. Rebecca Tushnet und Casey Fiesler von der OTW haben mit Anwälten vom Stanford's Center for the Internet Society und der Jura-Abteilung der UC Berkeley an dem Brief gearbeitet.

Petition für eine DMCA-Ausnahme für die SchöpferInnen nicht kommerzieller Remixe an das Copyright Office der USA

Die EFF hat die Kongressbibliothek der USA um eine gesetzliche Ausnahmeregelung gebeten, die das Entnehmen von DVD-Material für die Verwendung in nicht kommerziellen Remix-Videos wie Fanvids, die als Fair Use klassifiziert wurden, erlaubt. Die OTW (und viele Vidder) halfen bei der Vorbereitung dieses Antrags.

Die Organisation für Transformative Werke hat eine Stellungnahme zur Unterstützung der von der EFF vorgeschlagenen DMCA-Ausnahmeregelung für Vidder und andere nicht kommerzielle VideokünstlerInnen vorgelegt.

Am 22. Juni bat das Copyright Office der USA die OTW und andere Gruppen, die in der Anhörung gegen die Umgehung des DMCA vom 6. bis 8. Mai (Englisch; die Anhörung wurden angesetzt, um Argumente für und gegen gesetzliche Ausnahmeregelungen für ErzieherInnen, die keine ProfessorInnen für Film sind, Dokumentarfilmer, Vidder und andere nicht kommerzielle Remix-KünstlerInnen zu sammeln) zu Wort kamen, um weitere Informationen. In diesen Fragen ging es um DVDs und Software zur Erstellung von Filmausschnitten.

Am 22. August 2009 hat das Copyright Office der USA einen zweiten Satz Ergänzungsfragen verschickt. Die OTW hat mit der Electronic Frontier Foundation, einer Reihen von Bibliotheksverbänden (ALA, AALA, ARL, ACRL), Film- und MedienwissenschaftlerInnen und Dokumentarfilmern und ihren Organisationen an einer gemeinsamen Antwort gearbeitet. Außerdem haben wir zusammen mit der EFF eine seperate Antwort geschrieben, die die speziellen Bedürfnisse von Viddern und anderen Remix-KünstlerInnen anspricht - siehe unten.

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